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Musée de Montmartre Eintritt: Welches Ticket passt zu Ihnen?

Eine niedrige Mauer, ein Tor in der Rue Cortot, dahinter ein Garten, der sich überraschend weit über den Hang von Montmartre zieht: Am Musée de Montmartre beginnt der Besuch nicht erst an der Kasse.

Musée de Montmartre Eintritt: Welches Ticket passt zu Ihnen?

Schon die Topographie erklärt, warum dieses Museum anders funktioniert als viele große Pariser Ausstellungshäuser. Es liegt nicht an einer breiten Achse, sondern in einem ehemaligen Dorfkern am oberen Hang – zwischen Gassen, Gärten, Ateliergeschichten und dem letzten Weinberg von Montmartre.

Tickets und Preise

Musée de Montmartre

Paris

4,6/5 · 480 BewertungenPreise geprüft am 27. August 2026Kurzfristig verfügbar

01 · GetYourGuide

Eintrittskarte — Museum und Gärten

4,6·480 Bewertungen

02 · Official

Offizielles Ticket — Freie Besichtigung

Offizielle Kasse und Online-Kauf

Musée de Montmartre — An der Kasse

Erwachsene6 €
Kindfrei

Offizielle Website

Tarife ändern sich je nach Datum und Andrang — den Tagespreis auf der Buchungsseite prüfen.Partner-Ticketshop GetYourGuide (Affiliate-Link)

Für den Musée de Montmartre Eintritt gibt es deshalb nicht die eine Eintrittskarte, die für alle gleichermaßen passt. Sie können die Sammlungen und Wechselausstellungen besuchen, nur durch die Jardins Renoir gehen, ein Jahresabonnement wählen oder sich einer Führung anschließen. Die passende Variante hängt davon ab, ob Sie vor allem Kunst sehen, den Ort als Landschaft erleben oder tiefer in die Geschichte des Viertels einsteigen möchten.

Die Preise ändern sich je nach Ausstellungszeitraum und Ticketart. Für die konkrete Buchung sollten Sie daher die aktuell angezeigten Angaben des Museums oder des jeweiligen Buchungssystems heranziehen. Die Struktur der Angebote lässt sich jedoch gut vergleichen.

Der reguläre Eintritt: Museum, Ausstellung und historische Räume

Der klassische Besuch richtet sich an alle, die das Musée de Montmartre als Museum kennenlernen möchten – nicht nur als Aussichtspunkt oder Gartenadresse. Zum Museum gehören die ständigen Sammlungen, wechselnde Ausstellungen und historische Räume, die mit der Künstlergeschichte des Viertels verbunden sind.

Montmartre war im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert kein abgeschlossener Kunstbezirk, sondern ein dichtes Geflecht aus Wohnungen, Werkstätten, Tanzlokalen, Gärten und kleinen Wegen. Das Musée de Montmartre bewahrt deshalb nicht nur einzelne Kunstwerke. Es vermittelt ein räumliches Milieu. Namen wie Pierre-Auguste Renoir, Suzanne Valadon und Maurice Utrillo erscheinen hier nicht losgelöst voneinander, sondern in Beziehung zu einem konkreten Ort.

Gerade die Atelier- und Wohnräume geben dem Besuch eine andere Maßstäblichkeit. Sie führen weg von der Vorstellung, Kunstgeschichte bestehe aus einer Reihe berühmter Namen und Jahreszahlen. Stattdessen wird sichtbar, wie eng Arbeitsräume, Nachbarschaft, Landschaft und soziale Kontakte miteinander verbunden waren. Die historische Bedeutung des Hauses liegt auch darin, dass es Spuren dieser Lebenswelt bewahrt.

Das reguläre Ticket ist daher die sinnvollste Wahl, wenn Sie:

  • erstmals im Musée de Montmartre sind und mehr als die Gärten sehen möchten,
  • eine Wechselausstellung mitnehmen wollen,
  • sich für die Künstlergeschichte Montmartres und die historischen Räume interessieren,
  • Ihren Besuch nicht auf einen kurzen Spaziergang beschränken möchten,
  • den Zusammenhang zwischen Museum, Garten und ehemaligem Künstlerquartier verstehen wollen.

Je nach Zeitraum kann der reguläre Eintritt während einer Wechselausstellung anders ausfallen als außerhalb solcher Ausstellungen. Das ist kein nebensächliches Detail: Wer nur die ständige Sammlung erwartet, sollte vor der Buchung prüfen, welche Ausstellungsbereiche im gewählten Ticket tatsächlich enthalten sind.

Der reguläre Eintritt lohnt sich vor allem dann, wenn Sie Montmartre nicht nur als Motiv, sondern als gewachsenen Lebens- und Arbeitsraum lesen möchten.

Welche Eintrittskarte passt zu welchem Besuch?

BesuchswunschPassende TicketartWorauf Sie achten sollten
Sammlung, historische Räume und AusstellungReguläres MuseumsticketPrüfen, ob eine Wechselausstellung im Besuchszeitraum eingeschlossen ist
Nur Garten und LandschaftsatmosphäreGartenticket für die Jardins RenoirKein Zugang zu den Ausstellungsräumen oder zum Atelier von Suzanne Valadon
Mehrfacher Besuch im JahrJahreskarte „Musée & Jardins“Besonders interessant bei wechselnden Ausstellungen und wiederholten Paris-Aufenthalten
Besuch zu zweit mit häufiger NutzungDUO-JahreskarteDie Bedingungen für die mitreisende Person vorab ansehen
Vertiefung mit FachvermittlungGeführte MuseumstourTermin, Sprache und Teilnehmerzahl unterscheiden sich je nach Führung
Weinbaugeschichte MontmartresFührung durch die Clos-Montmartre-WeinbergeDiese Tour ist ein eigenes Angebot und meist mit Verkostung verbunden

Die Tabelle zeigt zugleich eine typische Falle bei der Planung: Ein Gartenticket ist keine günstigere Version des vollständigen Museumseintritts, sondern ein anderes Produkt. Wer die Ausstellungsräume, historische Innenräume oder das Atelier von Suzanne Valadon sehen möchte, braucht eine Eintrittskarte, die diesen Zugang ausdrücklich umfasst.

Die Jardins Renoir: Ein eigenes Ziel am Hang

Die Jardins Renoir sind nicht bloß ein dekorativer Anhang des Museums. Sie bilden einen eigenen Erfahrungsraum. Zwischen Mauern, Wegen und Pflanzflächen öffnet sich der Blick auf die Hänge von Montmartre und auf die Stadt, während das Gelände selbst an die frühere Struktur des Viertels erinnert.

Der Name verweist auf Pierre-Auguste Renoir, der in diesem Umfeld arbeitete. Entscheidend ist jedoch weniger die romantische Künstlerlegende als die räumliche Verbindung: Der Garten macht verständlich, warum Montmartre für Maler so anziehend war. Das Relief, die wechselnden Blickachsen, die noch nicht vollständig überbaute Hanglage und die Nähe zwischen Stadt und ländlichen Restflächen prägten die Wahrnehmung des Ortes.

Wer nur die Jardins Renoir besuchen möchte, kann dafür ein separates Gartenticket wählen. Diese Option passt zu einem kürzeren Aufenthalt oder zu einem Tag, an dem Sie mehrere Ziele auf dem Montmartre miteinander verbinden. Sie können den Garten als ruhigen Zwischenraum nutzen, ohne den vollständigen Museumsbesuch einzuplanen.

Dabei sollten Sie die Grenzen dieses Tickets klar im Blick behalten: Der Zugang zu den Gärten umfasst nicht automatisch die Ausstellungsräume und nicht das Atelier von Suzanne Valadon. Der Gartenbesuch ersetzt also den Museumseintritt nicht. Er ist eine eigenständige, deutlich stärker landschaftlich ausgerichtete Erfahrung.

Für wen das Gartenticket sinnvoll ist

Ein separates Gartenticket ist besonders stimmig, wenn Sie:

  • nur wenig Zeit haben und den Museumsbesuch auf einen späteren Tag verschieben möchten,
  • sich für historische Gartenräume und Stadtlandschaft interessieren,
  • mit Kindern unterwegs sind und einen überschaubaren Aufenthalt suchen,
  • Montmartre zu Fuß erkunden und eine ruhigere Station abseits der dicht frequentierten Plätze wünschen,
  • bereits eine Ausstellung gesehen haben und bei einem späteren Besuch nur die Gärten wiedersehen möchten.

Für einen ersten Besuch würde ich dennoch meist das kombinierte Museumserlebnis vorziehen. Die Gärten erschließen sich besser, wenn Sie zuvor oder danach die historischen Räume gesehen haben. Dann erscheint die Vegetation nicht als beliebige grüne Pause, sondern als Teil jener Landschaft, in der sich das Künstlerquartier entwickelte.

Der Garten ist außerdem kein vollständig losgelöster Aussichtspunkt. Wege, Mauern und Übergänge lenken den Blick. Achten Sie auf die Höhenunterschiede und auf die Art, wie der Raum gefasst ist: Der Blick in die Ferne entsteht gerade durch die Nähe der Mauern und die Staffelung des Geländes. Das ist eine kleine, aber aufschlussreiche Lektion in Topographie.

Ermäßigungen und freier Eintritt: Die Berechtigung entscheidet

Das Musée de Montmartre bietet mehrere ermäßigte Tarife. Dazu gehören Studierende im entsprechenden Altersbereich, Lehrkräfte mit gültigem Pass Éducation und Menschen mit Behinderung. Jugendliche zwischen zehn und siebzehn Jahren zahlen einen eigenen Jugendtarif; Kinder unter zehn Jahren erhalten freien Eintritt.

Auch bestimmte Berufs- und Museumskarten können den Eintritt ersetzen oder ermäßigen. Dazu zählen unter anderem ICOM-Karten, Ausweise für Fremdenführer und Nachweise für Beschäftigte im Tourismusbereich. Die jeweilige Berechtigung muss beim Einlass vorgezeigt werden können.

Bei einer Ermäßigung ist weniger die Auswahl im Buchungssystem das Problem als der Nachweis vor Ort. Planen Sie deshalb nicht nur nach dem angezeigten Tarif, sondern prüfen Sie auch, ob Ihr Ausweis aktuell ist und ob er für die gewünschte Kategorie akzeptiert wird. Bei Jugendlichen kann zudem das Alter am Besuchstag und nicht allein das bei der Buchung angegebene Geburtsjahr maßgeblich sein.

Für Familien ist die Altersgrenze besonders relevant. Kinder unter zehn Jahren haben freien Eintritt, benötigen je nach Buchungssystem aber trotzdem eine kostenlose Reservierung oder müssen in der Buchung angegeben werden. Das lässt sich nicht pauschal für jede Verkaufsplattform sagen. Wer mit mehreren Kindern kommt, sollte die Bedingungen des konkreten Tickets sorgfältig lesen.

Jahresabonnements für Wiederkehrer

Montmartre ist ein Ort, an dem ein einziger Besuch vieles nur andeutet. Das gilt auch für das Musée de Montmartre. Eine Wechselausstellung verändert den Blick auf die ständige Sammlung, ein anderer Tageszeitpunkt verändert die Wirkung der Jardins Renoir, und bei einem zweiten Besuch nimmt man oft Details wahr, die beim ersten Rundgang in der Gesamtwirkung untergehen.

Für solche Fälle gibt es Jahreskarten. Angeboten werden eine Einzelkarte für „Musée & Jardins“ sowie eine DUO-Variante. Sie richten sich an Besucher, die das Museum wiederholt besuchen möchten oder regelmäßig nach Paris kommen.

Eine Jahreskarte kann sich lohnen, wenn Sie:

  • mehrmals im Jahr in Paris sind,
  • unterschiedliche Wechselausstellungen sehen möchten,
  • den Garten nicht nur einmal, sondern zu verschiedenen Jahreszeiten erleben wollen,
  • in Ruhe fotografieren, zeichnen oder Notizen zur Ortsgeschichte machen möchten,
  • Freunden oder einer Begleitperson einen weiteren Besuch ermöglichen wollen.

Die Einzelkarte ist die naheliegende Lösung für regelmäßige Einzelbesuche. Die DUO-Karte ist interessanter, wenn Sie häufig zu zweit unterwegs sind. Vor dem Kauf sollten Sie klären, ob die zweite Person namentlich festgelegt ist oder bei jedem Besuch wechseln kann. Solche Bedingungen können die praktische Nutzbarkeit stärker beeinflussen als der reine Preisvergleich.

Für Reisende mit einem kurzen Aufenthalt in Paris ist ein Jahresabonnement dagegen meist nicht die erste Wahl. Es wird erst dann sinnvoll, wenn ein weiterer Besuch realistisch ist. Wer nur einmal in der Stadt ist, fährt mit einem regulären Ticket oder – bei knappem Zeitbudget – mit dem Gartenticket meist übersichtlicher.

Geführte Touren: Wenn der Ort selbst zum Exponat wird

Die Führungen des Museums setzen dort an, wo ein selbstständiger Rundgang leicht zu schnell wird. Sie verbinden die Kunstwerke mit den Räumen, den Personen und der Topographie von Montmartre. Das ist besonders hilfreich, weil die Geschichte des Viertels nicht in einer einzigen Ausstellungsvitrine Platz findet.

Führungen mit Referenten des Museums sind als eigene Ticketkategorie erhältlich. Je nach Termin können sie sich auf die Sammlungen, die historischen Räume oder bestimmte Ausstellungsthemen konzentrieren. Eine Führung ist dann die bessere Wahl, wenn Sie nicht nur wissen möchten, wer in Montmartre lebte, sondern wie die einzelnen Spuren miteinander verbunden sind.

Achten Sie bei der Buchung auf drei Punkte:

1. Thema und Umfang: Eine allgemeine Museumsführung ist nicht dasselbe wie eine thematische Tour zu einer Wechselausstellung oder zur Geschichte der Gärten.

2. Sprache und Termin: Führungen werden nicht zwangsläufig täglich und nicht immer in allen Sprachen angeboten.

3. Teilnehmerzahl: Kleine Gruppen erlauben meist mehr Rückfragen und eine ruhigere Betrachtung der Räume.

Besonders eigenständig ist die Führung durch die Weinberge des Clos-Montmartre. Der Weinberg ist kein bloßes Folkloremotiv, sondern ein Relikt der früheren Flächennutzung am Hang. Er erinnert daran, dass Montmartre lange nicht nur Wohn- und Künstlerort, sondern auch von Gärten, Feldern und Rebstöcken geprägtes Terrain war.

Die Weinbergführung verbindet diese Landschaftsgeschichte mit einer Verkostung des Weins aus dem Clos-Montmartre. Sie passt deshalb weniger zu einem kompakten Museumsbesuch als zu einem Tag, an dem Sie den Stadtteil als historische Kulturlandschaft erkunden möchten. Prüfen Sie allerdings, ob die Führung tatsächlich durch die Weinberge führt und die Verkostung einschließt – diese Bestandteile gehören nicht automatisch zu jedem Museumsticket.

Wer den Clos-Montmartre nur als dekoratives Stück Grün sieht, verpasst sein eigentliches Thema: den Rest einer älteren Flur- und Nutzungsgeschichte mitten im heutigen Stadtviertel.

Öffnungszeiten und Einlass: Der letzte Abschnitt des Weges zählt

Das Musée de Montmartre ist täglich von 10:00 bis 19:00 Uhr geöffnet. Der letzte Einlass erfolgt bereits um 18:15 Uhr; die Ausstellungsräume schließen um 18:45 Uhr. Diese Staffelung ist für die Planung entscheidend. Wer kurz vor 19:00 Uhr ankommt, kann nicht mehr mit einem vollständigen Rundgang rechnen.

Für einen konzentrierten Museumsbesuch sollten Sie mindestens ausreichend Zeit für die Ausstellungsräume und die historischen Innenräume einplanen. Wenn die Jardins Renoir ebenfalls auf dem Programm stehen, lohnt es sich, nicht erst am Ende der Öffnungszeit einzutreffen. Gerade der Garten wirkt nicht wie ein Raum, den man in wenigen Minuten nebenbei abhakt. Wege, Blickachsen und Übergänge brauchen Aufmerksamkeit.

In den Monaten Juli und August gibt es nach den vorliegenden Angaben mittwochs verlängerte Öffnungszeiten bis in den Abend hinein. Auch das Café Renoir bleibt an diesen Abenden länger geöffnet. Da solche Sonderzeiten saisonal sind, sollten Sie sie unmittelbar vor dem Besuch noch einmal im aktuellen Kalender prüfen.

Die Adresse lautet 12 Rue Cortot. Das Museum liegt am oberen Montmartre und ist nicht mit einem ebenerdigen Stadtmuseum zu vergleichen. Von der Metrostation Lamarck – Caulaincourt führt der Weg durch ansteigende Straßen und Gassen. Je nach Route kommen Treppen, Pflaster und stärkere Steigungen hinzu. Wer mit Kinderwagen, Rollator oder eingeschränkter Mobilität unterwegs ist, sollte die Anreise nicht nur nach der Entfernung, sondern nach dem Relief planen.

Auch für alle anderen gilt: Die letzten Meter gehören zum Besuch. Der Weg durch Montmartre kann reizvoll sein, kostet aber Zeit. Wenn Sie eine Eintrittskarte für einen festen Zeitraum gebucht haben, sollten Sie nicht erst auf dem Place du Tertre feststellen, dass der Aufstieg länger dauert als erwartet.

Ein sinnvoller Ablauf für den Besuch

Ein stimmiger Rundgang kann so aussehen:

  • Beginnen Sie mit den Innenräumen und der Ausstellung, solange Ihre Aufmerksamkeit noch bei den Objekten und Texten liegt.
  • Nehmen Sie anschließend die historischen Räume und die mit den Künstlern verbundenen Ortsbezüge in Ruhe wahr.
  • Gehen Sie danach in die Jardins Renoir und betrachten Sie das Relief als Fortsetzung des Museumsraums.
  • Planen Sie für den Garten nicht nur den Blick auf die Stadt, sondern auch die Wege, Mauern und Übergänge ein.
  • Wenn Sie an einer Führung teilnehmen, kommen Sie mit zeitlichem Abstand zum Einlass, da die Orientierung in den oberen Gassen von Montmartre mehr Zeit beanspruchen kann.

Die Reihenfolge ist nicht zwingend. Bei großer Hitze oder dichtem Besucheraufkommen kann es angenehmer sein, zuerst den Garten zu besuchen und danach in die Innenräume zu gehen. Entscheidend ist, dass Sie nicht versuchen, Museum, Weinbergführung und weitere Montmartre-Sehenswürdigkeiten in ein zu enges Zeitfenster zu pressen.

Welche Option ist für Sie die richtige?

Für die meisten Erstbesucher ist das reguläre Museumsticket die ausgewogenste Wahl. Es erschließt die Sammlungen, Ausstellungen und historischen Räume und macht anschließend verständlich, warum die Jardins Renoir mehr sind als ein hübscher Abschluss des Rundgangs.

Das Gartenticket eignet sich für einen kürzeren, stärker landschaftlich geprägten Besuch. Es ist die richtige Option, wenn Sie bewusst nur die Gärten sehen möchten. Erwarten Sie davon jedoch keinen Zugang zu den Ausstellungsräumen oder zum Atelier von Suzanne Valadon.

Eine Jahreskarte richtet sich an Wiederkehrer. Sie ist weniger eine Eintrittskarte für einen einzelnen Paris-Tag als eine Entscheidung für den Ort über längere Zeit. Wer Montmartre regelmäßig besucht, kann damit unterschiedliche Ausstellungen und Jahreszeiten miteinander vergleichen.

Eine Führung lohnt sich, wenn Sie die Verbindung zwischen Kunst, Wohnräumen, Garten und Weinberg nicht selbst aus einzelnen Hinweisen zusammensetzen möchten. Besonders die Tour durch den Clos-Montmartre macht aus dem Museumsbesuch eine Erkundung der historischen Landschaft.

Am Ende ist der Musée de Montmartre Eintritt keine reine Preisfrage. Die eigentliche Entscheidung lautet: Möchten Sie Kunstwerke sehen, einen Garten erleben, wiederkommen oder die Spuren einer älteren Landschaftsnutzung verstehen? Wenn Sie diese Frage vor der Buchung beantworten, wird die Auswahl deutlich einfacher.

Und nehmen Sie sich vor Ort Zeit für die unscheinbaren Dinge: eine Mauerlinie, einen Höhenwechsel im Weg, den Übergang vom Innenraum in den Garten. Gerade dort wird Montmartre lesbar – nicht als fertige Postkartenkulisse, sondern als Gelände, in dem sich verschiedene Zeiten übereinandergelagert haben.

Wichtige Fakten

Baujahr: 1960

Offizielle Website: museedemontmartre.fr

ab 14 €Online buchen

Häufige Fragen

Was ist im regulären Eintritt für das Musée de Montmartre enthalten?
Das reguläre Ticket umfasst den Zugang zu den ständigen Sammlungen, den wechselnden Ausstellungen sowie den historischen Räumen, die mit der Künstlergeschichte des Viertels verbunden sind.
Kann ich mit einem Gartenticket auch die Ausstellungsräume besuchen?
Nein, das Gartenticket ist ein eigenständiges Produkt für die Jardins Renoir und beinhaltet keinen Zugang zu den Ausstellungsräumen oder dem Atelier von Suzanne Valadon.
Gibt es Ermäßigungen für den Eintritt?
Ja, ermäßigte Tarife gelten unter anderem für Studierende, Lehrkräfte mit gültigem Pass Éducation und Menschen mit Behinderung, während Kinder unter zehn Jahren freien Eintritt haben.
Wie lange hat das Musée de Montmartre geöffnet?
Das Museum ist täglich von 10:00 bis 19:00 Uhr geöffnet, wobei der letzte Einlass um 18:15 Uhr erfolgt und die Ausstellungsräume um 18:45 Uhr schließen.
Ist die Führung durch die Weinberge im normalen Museumsticket enthalten?
Nein, die Führung durch die Clos-Montmartre-Weinberge ist ein separates Angebot, das meist mit einer Weinverkostung verbunden ist und nicht automatisch zum regulären Museumsticket gehört.

Foto: Musée de Montmartre / CC BY-SA 3.0 — Wikimedia Commons